Kostenübernahme

Meine psychotherapeutische Praxis wird als Privat- und Kassenpraxis geführt. Leistungen sind daher abrechenbar über Gesetzliche Krankenkassen, Private Krankenkassen, Beihilfestellen sowie Berufsgenossenschaften.

Gesetzliche Krankenversicherung

Mitglieder der gesetzlichen Krankenkassen haben das Recht, sich mit Ihrer Chipkarte direkt an mich als kassenzugelassene Psychotherapeutin zu wenden. Die Kosten für die Termine übernimmt die Krankenkasse. Für das erste Gespräch sind außer der Vorlage Ihrer Krankenversicherungskarte zunächst keine besonderen Formalitäten zu erfüllen.

Private Krankenversicherungen, Beihilfe

Die meisten privaten Krankenkassen übernehmen bei approbierten psychologischen Psychotherapeuten die Kosten für eine ambulante Psychotherapie. Im Einzelfall ist dies jedoch von den Tarifen und Versicherungsverträgen der jeweiligen Krankenkasse abhängig. Einige Versicherungen bewilligen die Kosten nach Antragsprüfung in vollem Umfang und stellen ihren Kunden große Stundenkontingente zur Verfügung, andere beschränken die Leistungen auf pauschale Stundenzahlen pro Jahr (in der Regel 25-30 Stunden), die ohne weiteren Antrag in Anspruch genommen werden können. Privatversicherten ist daher vor Aufnahme einer psychotherapeutischen Behandlung zu empfehlen, sich mit den für psychotherapeutische Behandlungen geltenden Bestimmungen und Konditionen des Versicherungsvertrages vertraut zu machen oder sich bei seiner Versicherung zu erkundigen.

Die Kostenübernahme durch die Beihilfe von Bund, Länder und Kommunen (Beamtenversorgung) geschieht in der Regel ebenfalls problemlos. Für die Leistungszusage muss ein ausführlicher Antrag durch den Psychotherapeuten gestellt werden, sofern die Behandlung 10 Stunden übersteigt. Die private Krankenversicherung des Beihilfeberechtigten schließt sich dem Bescheid der Beihilfestelle in aller Regel an.

Berufsgenossenschaften

Die Berufsgenossenschaften übernehmen die Psychotherapiekosten bei Unfallfolgen, wenn ein ursächlicher Zusammenhang zwischen dem auslösenden Ereignis und den psychischen Beschwerden besteht. Dies ist z. B. gegeben, wenn durch einen Unfall am Arbeitsplatz eine psychische Traumatisierung aufgetreten ist. Die jeweiligen Bestimmungen erfahren Sie bei der für Sie zuständigen Berufsgenossenschaft.

Selbstzahler

Besteht der Wunsch, die Kosten selbst zu übernehmen oder übernimmt Ihre Versicherung keine Kosten für die Psychotherapie, entfällt das Antragsverfahren. Die Honorarvereinbarung wird dann individuell getroffen und orientiert sich an der Gebührenordnung für Psychotherapeuten und Ärzte (GOP, GOÄ).